AfD – Ortsbündnis Bergstraße-Neckar

Dr. Alice Weidel und Dr. Malte Kaufmann in Schriesheim

| Keine Kommentare

Am Samstagabend luden die Freunde der AfD Schriesheim zu einer öffentlichen Großveranstaltung in die Schriesheimer Mehrzweckhalle. 250 Besucher, in der übergroßen Mehrheit keine AfD-Mitglieder, wollten sich persönlich ein Bild von den politischen Zielen der Alternative für Deutschland machen. Vertreter der regionalen wie überregionalen Presse waren ebenfalls zugegen, unter anderem die Rhein-Neckar-Zeitung und ein Fernsehteam der Deutsche Welle. Per Livestream konnten Interessierte die Veranstaltung im Internet verfolgen.

Dr. Malte Kaufmann, Direktkandidat der AfD für die Bundestagswahl im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim, sprach in der Eröffnungsrede über seinen Wechsel zur AfD nach 14jähriger Zugehörigkeit zur CDU. Die Union, so sein Fazit, habe sich unter Merkel immer weiter von der Mitte entfernt und sei nach links gedriftet. Diesen Weg wollte der eloquente Diplom-Volkswirt, der sich einem konservativen Werte- und Familienbild verpflichtet fühlt, nicht mitgehen.

Hauptrednerin des Abends war Dr. Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl und Mitglied des AfD-Bundesvorstands, die für diese Veranstaltung direkt aus Berlin eingeflogen war. In einer pointierten Rede entlarvte sie am Beispiel der jüngsten, von sogenannten Flüchtlingen angezettelten Krawalle und sexuellen Übergriffe in Schorndorf, mit welchen Mitteln die verantwortlichen Altparteien im Verein mit willfährigen Medien die Gefahren der unkontrollierten Masseneinwanderung verharmlosen. Merkels Wahnidee der offenen Grenzen für alle Unzufriedenen dieser Erde habe bereits nachhaltige Spuren in der Kriminalitätsstatistik hinterlassen. So seien fast 41% aller in 2016 verübten Straftaten in Deutschland von Ausländern begangen worden – und das bei einer Ausländerquote von 11%. Die Zahl der mordverdächtigen Asylanten und Flüchtlinge habe sich um glatte 100% erhöht. „Es gibt einen Unterschied zwischen humanitärer Unterstützung und naiver Selbstzerstörung“, kommentierte Weidel die Zahlen und fügte hinzu: „Migranten, die sich sexueller Übergriffe schuldig gemacht haben, sollten per Express-Abschiebung innerhalb von 24 Stunden unser Land verlassen müssen.“ Seehofers Ausspruch von Merkels „Herrschaft des Unrechts“ sei nach wie vor gültig. „Nach unserem Einzug in den Bundestag werden wir einen ‚Untersuchungsausschuss Merkel‘ ins Leben rufen, um die eklatanten Rechtsbrüche der Merkel-Regierung in der Migrationskrise juristisch aufzuarbeiten“, kündigte die Spitzenkandidatin der AfD für den Bundestag an.

Mit einer Fragerunde vornehmlich zu den Themen Islamisierung, Ausländerkriminalität und Eurokrise endete die gelungene Großveranstaltung in Schriesheim.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.